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GRAN CANARIA

Eine Insel zum Verlieben

Urlaub vor der Küste Afrikas

Kulinarisches Gran Canaria

Essen und Trinken auf Gran Canaria

In den einheimischen Kochtöpfen der kanarischen Küche finden sich feinste Zutaten wieder. Es dampft und brodelt. Bäuerlich einfach geht es am traditionellen Herd zu. Die Speisen basieren auf den ertragreichen Früchten der Region, dem Gemüse und den aromatischen Kräutern. Sie sind deftig und gut sättigend, abgeschmeckt mit viel Knoblauch und Olivenöl. Eine würzige Komposition aus spanischen und altkanarischen Einflüssen.

Zu den beliebtesten Vorspeisen zählen Tapas in verschiedensten Variationen, lecker leicht oder pikant frisch und natürlich selbst erzeugter Käse. Ein bekannter Kuhmilchkäse ist der Queso de Flor aus Guía, sein Aroma erhält er durch den Saft einer Distelblüte.




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Die Hauptspeisen sind abwechslungsreich, delikat und elegant verfeinert. Die berühmte Paella gibt es nahezu überall, wobei jedes Restaurant über ein individuelles Rezept verfügt. Frischer Fisch regiert in den Küstenregionen Gran Canarias selbstverständlich die Speisekarten der zauberhaft urigen Tavernen. Krabben, Gambas, Langusten und Brassen direkt aus dem Meer.

Regionale Spezialität Gran Canarias sind in Salzlake geschrumpfte Kartoffeln mit Schale („Papas arrugadas“), sowie einer reichen Auswahl an scharfen und milden Paprikasoßen („Mojos“) dazu. Die Kartoffel dominiert die Speisekarten. Sie gibt es auf Gran Canaria heute in fast 50 verschiedenen Sorten. Zu den bekanntesten ihrer Art zählen die "papa bonita" (die Schöne) für die feine Küche und die "papa negra" (die Schwarze), aus Peru stammend. Eine Runzelkartoffel die als beliebte Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten dient.

Im Landesinneren bei den Einheimischen werden häufig herzhafte Fleischeintöpfe wie beispielsweise der „Puchero Canario“, ein deftiger Eintopf mit Kichererbsen und frischem Gemüse gekocht. Dieser wird mit „Gofio“ verfeinert, ein ursprünglich aus Roggen oder Farnkrautwurzeln durch Trocknen und Rösten gewonnenes Mehl. Heute besteht Gofio aus Getreide oder Mais. Mit Wasser, Brühe oder Milch vermischt, kann Gofio gesüßt oder gesalzen verspeist werden. Als Snack oder Einlage.

Lamm, Kaninchen und Fleisch von freilaufenden Bergschweinen sind die überwiegend servierten Fleischgerichte Gran Canarias. Sie sind kräftig gewürzt oder in „Adobo“ eingelegt, eine außergewöhnlich gute Knoblauchmarinade - angereichert mit Weißwein oder Rum, Oregano, Thymian, Lorbeerblättern und Olivenöl.
Eine weitere typische Inseldelikatesse ist die Paprikawurst „Chorizo“. Beheimatet ist sie in der Region Teror. Sonntags am örtlichen Flohmarkt wird sie den Besuchern mit frischem Brot gereicht.
Die spanische Tortilla, eine Art Quiche aus Eiern und Kartoffeln wird nahezu überall angeboten. „Comidas Caseras“ an Restauranttüren bedeutet: „Hier gibt es Hausmannskost“. „Piscolabis“ hingegen sind Snacks für Zwischendurch und unterwegs. Kleinigkeiten wie Tapas und Sandwiches. Speisekarten gibt es selten. Aber die Tagesgerichte wird Ihnen der nette Kellner verraten. Die kanarische Küche wird unserem Gaumen vielleicht ungewohnt stark gewürzt vorkommen. Sie ist jedoch eine hervorragende Abwechslung zu unserem Speiseplan und kulinarische Experimente sind immer wieder eine ganz besondere Herausforderung.

Zum Nachtisch wird es dann richtig süß. Mandelkuchen und Honigspeisen sind verführerisch und kalorienreich. Beinahe schon die Favoriten in Sachen Dessert, aber die kanarische Banane, flambiert mit echtem kanarischen Rum übertrifft wohl so schnell nichts …

Die Mahlzeiten schließen traditionell mit einer guten Tasse Kaffee ab. Bestellen Sie ihn „solo“, dann bekommen Sie ihn schwarz, „cortado“ bedeutet mit wenig Milch. Einen Milchkaffee bringt der Ober bei „con leche“. Einen guten Schuss Rum bekommen Sie bei einem „carajillo“ dazu.

Die Besucher der Insel brauchen auf internationale Gerichte wie Pizza oder Pasta natürlich nicht verzichten. Diese werden ebenfalls liebevoll mit frischen mediterranen Produkten zubereitet. In den Touristenhochburgen dominieren die deutschen, chinesischen und italienischen Restaurants.

Einheimische Bewohner der Insel findet man mittags oft in Tapas-Bars. Diese sind meistens gut gefüllt. Spanier sind Genießer – und das mit allen Sinnen. Wenn sie es sich leisten können gehen sie täglich essen, oder verbringen die Mittagszeit gesellig bei Tapas in gemütlicher Runde. Ihnen reicht zum Frühstück meist ein Kaffee. Das Mittagessen fällt dann üppiger aus.

Auch wenn man in touristischen Gebieten etwas danach suchen muss - Probieren Sie auf jeden Fall die heimischen Genüsse aus den Kochtöpfen spanischer Traditionen.

Und wo mit so viel Hingabe und Liebe zur Tradition gekocht wird, da dürfen edle Tropfen nicht fehlen. Das Nationalgetränk der Grancanarios ist der Rum. Die Insel produziert aber auch hervorragende Weine, welche allerdings eher rar sind und es sie nicht in den üblichen Massen gibt. Sie sind nur wenigen Restaurants vorbehalten. Etwas für Genießer, daher sind sie auch teurer als vom spanischen Festland. Wein trinkt man auf Gran Canaria zu jeder Mahlzeit. Die Bewohner mischen sie meistens mit Wasser. Der Einheimische geht zum Frühstück üblicherweise in die nächste Bar und bestellt sich einen Café in einem Glas. Ähnlich wie ein Espresso. Klein und stark, wahlweise auch mit Milchschaum oder Cognac. Das Mineralwasser aus den kanarischen Quellen ist übrigens hervorragend. Es ist mit (con gas) und ohne (sin gas) Kohlensäure erhältlich. Als Freizeitgetränk wird auf der ganzen Insel das Bier (cerveza) bevorzugt.

Fiesta auf Gran Canaria - eine rundum leckere Sache.


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